Kurzfassung des Standes der Dinge: Die beiden Theoriestunden zu Beginn April '25 hatten das Ziel, dir den Zusammenhang aller Töne einer Tonart ( zB in G-Dur / E-moll oder C-Dur/AMoll oder F-Dur/D-Moll usw.) und damit ein harmonisches Modell für alle Tonarten zu zeigen , sowie dich zu befähigen, alle Akkorde einer Tonart selbst zu "bauen" , die aus den zulässigen Tönen einer Tonart entstehen. Grundlage ist die Struktur der Dur-Tonleiter: G_A_BC_D_E_FisG (_ _. _ _ _.) Die bekannte Terzschichtung der zulässigen Töne erzeugt die Dreiklänge folgender Akkorde: G a bC D e fisG (Großbuchstaben zeigen DUR-Akkorde an, Kleinbuchstaben MOLL-Akkorde) Und die Vierklänge: Gmaj7 A-7 B-7 Cmaj7 D7 E-7 F#-7b5 Gmaj7 Die NATÜRLICH MOLL-Parallele (NM) beginnt immer mit dem VI.Akkord (oder eine kleine Terz vor dem Stammton ! Ist schneller zu zählen ;-) ): E-7 F#-7b5 G maj7 A-7 B-7 Cmaj7 D7 HARMONISCH MOLL : Vorläufig beschränken...
1 WARMUP SWING und CHARLESTON im WARMUP über 12-Takt-Blues in DUR (G7 / C7 / D7) und MOLL (Em7 / Am7 / Bm7) Wir haben in dieser Stunde ausschließlich das 12-Takte Bluesschema und die Dur Blues Akkordfolge G7/C7/D7 gespielt, um zunächst sauber und konzentriert-entspannt den stetigen 4/4-Puls zu finden. Klingt leichter, als es ist, da ein paradoxer Zustand des Flow nötig ist, der sich tatsächlich erst mit Sicherheit und Loslassen einstellt. Das ist die Grundlage für alles Rhythmische (Charleston, Synkopen), was dann erst darauf aufbauen soll. In der nächsten Stunde verbinden wir die Erfahrung mit dem Moll-Blues E-7/ A-7 / B-7 Bitte schaue dir die vollgegriffenen Varianten der Akkorde in Dur und Moll an und übe sie mit dem sog.Chunk, bei dem Akkorde gestoppt werden müssen - was mit freischwingenden Saiten unsauber klingt. 2 ÜBEROUTINE (Skizze) Am Samstag 5.4. treffen wir uns zu einer Theoriestunde (oder 2), in der wir den musikalischen Zusammenhang betrachten und dabei...
1) Warmup und Tirando Technik: a) 2 Akkorde deiner Wahl aus G/e, über die du mit APOYANDO Einzeltöne, Teile bzw. Intervalle der C lyd-Tonleiter spielst bzw einfache Melodiefragmente aus max 3,4 Tönen! D.h. du spielst einzelne Töne in der spezifischen Art des apoyando , die deutlich kräftiger und dadurch akzentuierter klingt, als die Spielart des tirando , die wir heute betrachten. Man meint am Anfang, dass es kaum hörbare Unterschiede macht, wenn aber dein Anschlag kontrollierter und dein Melodiespiel sicherer, schneller und vieltöniger wird, wird sich fast automatisch die tirando Spielweise als sinnvoll zeigen und hörbare Unterscheide schaffen - wir reden genauer darüber, wenn wir staccato versus legato kennenlernen! Ich persönlich nutze beide Spielweisen, je nach Akzentsetzung oder Fluß der Tonfolgen. b) Tirando ( span., etwa "ziehen, zupfen" ) Der Wechselschlag tirando , also das wechselnde Anschlagen der Saiten mit 2 Fingern (im, ma, ia) hat weitere Kriter...
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